Jury-Beurteilungen

Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) stellte die Frage, welches Geschäftsmodell ein Startup oder ein Inhouse-Startup der evm auf Basis der vorliegenden und zukünftigen Echtzeit Daten entwickeln kann, um den kommunalen Raum attraktiver, nachhaltiger oder effizienter zu gestalten.

 

Überzeugen konnten hier das Team „Smart Services“, bestehend aus Caroline Pereira, Ellen Schomberg, Lara Dombrowski, Lukas Kirchhefer und Viktor Huhle. Das Geschäftsmodell erhielt den ersten Platz und überzeugte die Jury durch einen innovativen Ansatz im Kundenservicebereich. Den zweiten Platz belegte das Team „Databrains“ mit David Marohn, Eric Lindner und Lukas Müller. Sie entwickelten einen spannenden Ansatz zur KI-basierten Routenplanung.

 

 

 

Die Technischen Werke Ludwighafen (TWL) verwiesen bei ihrem Thema auf das bestehende LoRa-Funknetz im städtischen Raum Ludwigshafen und wollten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wissen, wie dieses wertstiftend und zur Steigerung der Lebensqualität von Bürgern und ansässigen Unternehmen eingesetzt werden kann.

 

Den ersten Preis erhielt das gelungene Geschäftsmodell des Teams „Livekindly“, mit den Teammitgliedern Maryam Arabshahi, Dominik Götz und Nadia Schweizer. Sie entwickelten einen präventiven Ansatz zum Gesundheitsschutz und für die persönliche Sicherheit durch Einsatz von Sensortechnik. Das Team „Looter“, bestehend aus Jeanette Koch, Janosch Ott, Marco Kiesewalter und Johannes Thelen erhielt für ihren technologischen Ansatz zur Reduzierung von Wartezeiten beim lokalen Einkauf einen Preis in der Kategorie „Innovativstes Geschäftsmodell“.

 

 

 

Die Wasserversorgung Rheinhessen (WVR) richtete ihren Fokus auf die crossmediale Unternehmenskommunikation und forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, die Kommunikation mit den Kunden neu zu denken, um die Wertschätzung von Trinkwasser als wertvolles Lebensmittel zu steigern.

 

Den ersten Platz belegt das Team „Wasserratten“, bestehend aus Carola Schomburg, Denis Viatkin, Finn Völker, Priyanka Tandon und Patrick Krüger. Der ganzheitliche Ansatz und die entwickelte Umsetzung in einer App überzeugte die Jury. Der zweite Platz ging an das Team „Waterwaiter“ mit Angelina Wagner, Fabian Kämmerer, Maria Ansourian und Tobias Hofmann mit ihrem Ansatz zur Kommunikation bei Störfällen.

 

iHack RLP - Was ist das?

Der  iHack RLP ist ein Start-up Hackathon, in dem Teams für die Challenges von Unternehmen eigene Lösungen entwickeln bzw.  Business Models entwerfen. Beim Start Green Hackathon schauen wir besonders auf die Nachhaltigkeit der Entwürfe. Hierzu erhaltet ihr Unterstützung durch Mentor*Innen, die euch als Expert*Innen begleiten. Es gibt Mentor:innen für das Teambuilding, Business Model Canvas und Expert:innen zu den Fachthemen.

 

Warum soll ich mitmachen?

Der iHack RLP ist eine Chance unsere Partnerunternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft (EVM, TWL und WVR) und deren Herausforderungen  im Geschäftsalltag  kennenzulernen. Durch die Challenges kannst du deine Kreativität ausprobieren. Es ist eine Chance:

  • euer Wissen über das Business Model Canvas und kollaborative Tools zu intensivieren
  • zu lernen, wie man Projekte schnell, mit wenig Chaos und Kreativität realisiert
  • etwas über Herausforderungen der Energie- und Wasserwirtschaft in einer smarten Stadt erfahren
  • dich mit anderen Kreativen zu vernetzen
  • eine Idee in kurzer Zeit erfolgreich zu pitchen
  • tolle Preise zu gewinnen

Wie läuft der Start-up Hackathon ab?

Der Start-up Hackathon hat verschiedene Phasen. Den ausführlichen Ablaufplan und Erläuterungen findet ihr hier. Auch die wichtigsten Fragen, die sich am Anfang stellen, haben wir in einem Infosheet zusammengefasst.

Eine kurzen Überblick verschafft auch schon die folgende Grafik. Hier könnt ihr euch anmelden.

Tag 1                         16.10.2020

Der Start-up Hackathon startet um 11 Uhr mit einem Zoom Call und alles dreht sich um die Challengevorstellung, Teamfindung und Ideengewinnung :-)!

 

Tag 2                         17.10.2020

Im Ideenmarkt wird sich über die Projekte ausgetauscht, feste Teams werden angemeldet. Es gibt zu Business Model Canvas einen Input und das Modellieren beginnt.

Tag 3                         18.10.2020

Das Pitchvideo wird erstellt. Offizielle Verschiedung ist um 15 Uhr.  Unterlagen können auch noch danach hochgeladen werden.

 

Tag 4                         19. / 20.10.2020

Die Jury tagt und tauscht sich aus.

 

Tag 5                         21.10.2020

Die Gewinnerteams werden nachmittags bekannt gegeben!

 



Welche Rollen gibt für Teilnehmende beim Start-up Hackthon?

Beispielhaft haben wir verschiedene Typen aufgeführt. Meist passt nicht nur eine Rolle, aber die Zuordnung macht es am Anfang leichter, dass sich Teammitglieder zusammen finden.

Ideengenerator*in

Du bist vielseitig interessiert, lernst gern Neues und Ideen dazu fallen dir nach kurzer Zeit wie Schuppen aus den Haaren.

 

Marketer*in

Vertrieb, Werbung und Marketing sind deine Welt. Du vermittelst gerne die ökonomische Sicht der Dinge und kannst mit Zahlen, Daten Fakten begeistern.

 

Designer*in

Farben, Formen und Funktion sind kein Widerspruch, sondern ergänzen sich. Du liebst es modernes Design für Produkte und Dienstleistungen zu entwerfen.

 

Ingenieur*in

 Naturwissenschaften und Technik gehören für dich zusammen. D verstehst
 die physikalischen Grenzen hinter der Technik und entwickelst  
  darauf aufbauend neue Systeme.

 

Datenwissenschaftler*in

Du liebst große Datenmenge, die du clusterst, analysierst und interpretierst und für neue Verwendungen nutzt.

 

Über-den-Tellerrand-blicker*in

Du bist Sozial-, Geistes- oder Sonstwaswissenschaftler? Du passt in kein Raster, aber du weißt, dass du den Überblick über ein Projekt behältst und die Arbeit gut strukturierst. Zudem hast du Lust eine andere Perspektive einzubringen.

 

Das aus EFRE-Mitteln und Landesmitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) geförderte Projekt iHack RLP University Start-up Hackathon on Infrastructure bietet  eine spezielle Eventreihe zur Gründungssensibilisierung an, die interessierte und gründungswillige Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen rheinland-pfälzischer Hochschulen zusammenbringt.